Smartwatch-Armband

Ratgeber, Tipps & Trends 2020

Warum sich Wechselarmbänder für Smartwatches lohnen + Tipps für den Kauf

Smartwatches, auch als Wearables bekannt, erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Beim Kauf einer neuwertigen Smartwatch ist immer schon ein passendes Armband dabei. Du kannst aber davon profitieren, mehrere Smartwatch-Zusatzarmbänder zu besitzen und die Variante an deiner Uhr öfter mal auszutauschen. In diesem Ratgeber verraten wir dir alles, was du über Ersatzarmbänder für dein Wearable wissen musst.

Modisch und praktisch: Warum es Wechselarmbänder für Smartwatches gibt

Für viele Nutzer, die Bänder wechseln, steht die Optik an erster Stelle. Ihre Smartwatch-Zusatzarmbänder zeichnen sich durch unterschiedliche Farben, Materialien und Designs aus. Wirkte die Uhr am Nachmittag beim Training noch sportlich, lässt sie sich für die Party am Abend durch wenige Handgriffe schick machen. So passt deine Smartwatch dank großer Armbandauswahl nicht nur zu deinen vielen verschiedenen Outfits und Looks. Du sparst dir auch das Geld, für jeden Anlass eine separate Uhr zu kaufen, weil du einfach die Bänder wechselst.

Du bist mit deiner Smartwatch aktiv unterwegs und schwitzt dabei? Tausche das Armband doch nach dem Sport aus, sodass Gerüche bei anderen Anlässen keine Rolle spielen. Natürlich gibt es Materialien, die sich eher mit Flüssigkeiten wie Schweiß oder Wasser aus dem Trainingspool vollsaugen. Andere weisen Feuchtigkeit ab oder lassen sich leicht reinigen. Wähle zu jedem Anlass aufs Neue aus, welche Eigenschaften dein Armband haben soll! Dabei lohnt es sich, daran zu denken, dass manche Exemplare robuster sind und sich eher für Sport eignen.

Das regelmäßige Wechseln der Bänder hilft dir übrigens dabei, ihre Haltbarkeit zu erhöhen. Durch tägliches An- und Ablegen und durch Belastungen wie Reibung ermüden einige Materialien der Smartwatch-Armbänder mit der Zeit. Indem du ein einzelnes Armband nicht rund um die Uhr nutzt, kannst du seine Lebensdauer deutlich verlängern. Möchtest du das Original-Armband deines Modells möglichst lange erhalten, hilft dir eine Auswahl an Wechselalternativen, dieses Ziel ohne Einbußen zu erreichen.

Diese Armbänder für Smartwatches gibt es

Bei der Suche entdeckst du Modelle für verschiedene Nutzergruppen. Manche Smartwatch-Zusatzarmbänder richten sich spezifisch an Männer oder Frauen, andere an Kinder, Sportler, Taucher oder Senioren. Je nach Gruppe unterscheiden sich die Modelle in Designs, Materialien und Eigenschaften. Die Hersteller der bekanntesten Smartwatch-Modelle haben häufig eine eigene Auswahl im Sortiment. Es lohnt sich, gezielt nach diesen Varianten zu suchen, wenn du eine Marken-Smartwatch besitzt, etwa von:

  • Google
  • Apple
  • Samsung
  • Fitbit
  • Topp
  • Laut
  • Huawei

Der wichtigste Tipp für die Auswahl deines neuen Smartwatch-Armbands

Bei einem Wechselarmband für deine Smartwatch musst du genauso auf die Größe achten, als wenn du eine neue Jeans kaufst. Außerdem ist das Format entscheidend, damit das Armband auch mit deinem persönlichen Wearable kompatibel ist.

Finde die passende Größe

Um die richtige Länge des Wechselarmbands zu finden, misst du am besten das Original-Armband aus. Da du dieses vor dem Kauf sicher anprobiert hast, kannst du es dafür verwenden. Beachte beim Ausmessen, dass die Schließe nicht mit gemessen wird. Es zählt nur die Summe der Länge des langen und des kurzen Teils. Du hast zudem die Möglichkeit, deinen Handgelenksumfang als Grundlage zu nutzen. Miss dein Gelenk an passender Stelle aus, gibt 30 mm als Überstand für die Schlaufe hinzu und ziehe die Breite deiner Uhr ab.

Übrigens: Ist dein absolutes Lieblingsarmband viel zu groß für dein Handgelenk, kannst du es kürzen lassen.

Finde das passende Format

Hierfür ist es wichtig, dass du die Stegbreite deiner Smartwatch kennst. Du kannst sie auf zwei Wege herausfinden: Entweder misst du an der Uhr nach, in dem du das Maßband zwischen den beiden Hörnern anlegst, die das Band aufnehmen. Oder du ermittelst am Original-Armband am Steganstoß, wo der Kontakt zu deiner Watch hergestellt wird.

Was sonst noch wichtig ist

Falls du die Original-Schließe auch bei deinen Wechselarmbändern verwenden möchtest, solltest du die innere Stegbreite der Schließe ebenfalls ausmessen. Das Wechseln der Zusatzbänder geht aber schneller, wenn alle deine Exemplare einen eigenen Verschluss mitbringen.

Wichtig ist neben all dem übrigens auch, dass die Bandstärke zu deiner Smartwatch passt. Zu großen Uhren passen breite Bänder, zu feinen eher schmale.

Materialien und ihre Qualitätsunterschiede

Es gibt viele verschiedene Substanzen, aus denen Armbänder für Smartwatches gefertigt werden. Da dieser Uhrentyp gern beim Sport getragen wird, sind feuchtigkeitsabweisende, leichte und einfach zu reinigende Rohstoffe gefragt. Zu diesem Zweck stehen dir zum Beispiel Armbänder aus Elastomer, Kautschuk oder Silikon zur Verfügung. Sie saugen sich nicht mit Feuchtigkeit voll, sind hygienisch, wiegen nur wenig und passen sich durch ihre Elastizität gut dem Träger an.

Du suchst ein Material zum Arbeiten, Ausgehen oder Shoppen? Wie wäre es mit einem Lederarmband? Es lässt sich hervorragend mit diversen Looks kombinieren und steht dir in vielen natürlichen Farben und abwechslungsreichen Designs zur Verfügung. Träger bevorzugen das Material auch, weil es sich angenehm der Haut anschmiegt und robust ist. Es braucht aber hin und wieder etwas Pflege, damit das Leder nicht porös wird. Dann bleibt es dir jedoch viele Jahre erhalten. Für Sport ist Leder nicht geeignet, weil es den Schweißgeruch annimmt. Vegetarier und Veganer finden in Kunstleder eine täuschend echt aussehende Variante.

Wer Wert auf knallige Farben legt, sollte sich im Bereich der textilen Wechselarmbänder umsehen. Textil-, Nylon- und Synthetikarmbänder sind oft in einer viel breiteren Farbauswahl erhältlich, als bei den meisten anderen Materialien. Je nach Art der Fasern ist das Band zudem leicht, robust und schnelltrocknend. An heißen Tagen sind zum Beispiel leichte Baumwollarmbänder beliebt. Umweltfreunde setzen gezielt auf natürlich gewachsene, pflanzliche Fasern. Es gibt aber zunehmend Armbänder in fantastischen Styles, die aus recycelten PET-Flaschen stammen. Auch mit diesen tust du der Erde etwas Gutes.

Du magst es lieber cool? Dann könnten Wechselarmbänder aus Metall das Richtige für dich sein. Bei den verwendeten Stoffen handelt es sich meist um Aluminium oder Edelstahl. Beide Varianten sind robust und widerstandsfähig. Rost tritt hier nicht auf. Damit die Oberflächen nicht anlaufen, ist aber gelegentlich eine pflegende Behandlung notwendig. Der wichtigste Unterschied zwischen den beiden Metallen ist ihr Gewicht: Alu ist leichter als Edelstahl.

Verschlussarten bei Smartwatch-Armbändern

Für die Smartwatch stehen dir verschiedene Verschlüsse bereit, die du vielleicht schon von regulären Uhren kennst:

  • Klassische Dornschließen aus Metall passen zu (Kunst-)Leder, Textil und Kunststoff.
  • Schnell und leicht schließende Butterfly-Faltschließen lassen sich am besten mit Metallbändern kombinieren.
  • Noch schneller und einfacher geht es mit der Kippfaltschließe.
  • Die Sicherheitsfaltschließe sorgt dafür, dass sich der Verschluss nicht selbstständig öffnen kann.
  • Diverse Smartwatch-Hersteller haben spezielle Schließen im Angebot, die besonders innovativ sind, zum Beispiel Google.

Was ist ein Bumper?

Bei manchen Armbändern ist ein sogenannter Bumper enthalten. Das ist etwa bei Silikon- und anderen Kunststoffbändern der Fall. Ein Bumper sieht wie ein Rahmen für deine Smartwatch aus. Tatsächlich handelt es sich um eine Schutzhülle, die deine Uhr vor Stößen beim Sport schützen kann. Er sollte stoßfest und bruchsicher sein. Ist er kratzerabweisend, bleibt er lange ansehnlich. Achte beim Kauf darauf, dass die Größe des Bumpers zu deiner Smartwatch passt.

Kosten von Wechselarmbändern: Dieses Budget musst du einplanen

Ein neues Armband für deine Smartwatch kann weniger als zehn oder über 100 Euro kosten. Der Preis wird durch Faktoren wie dem Material, der Verschlussart und der Verarbeitung bestimmt. Auch die Marke spielt eine wichtige Rolle. Ein Wechselarmband aus dem Hause Apple kostet dich in der Regel ein Vielfaches von dem, was du für ein No-Name-Produkt bezahlen musst.

Wie du das Armband an deiner Smartwatch wechselst

Um ein Original-Armband gegen ein Ersatzarmband auszutauschen, musst du nicht den Uhrmacher deiner Wahl aufsuchen. Bei vielen Varianten kannst du das selbst zu Hause erledigen! Du benötigst neben einer ruhigen Hand und einem guten Auge allerdings einen kleinen Schraubenzieher in der richtigen Größe. Je nach Anbieter ist dieser schon im Lieferumfang deines Armbands enthalten. Wird es über einen Federsteg befestigt, gehst du folgendermaßen vor:

  1. Schalte deine Smartwatch aus.
  2. Suche den Pin an der Halterung von Armband und Uhr.
  3. Hier setzt du den Schraubenzieher an.
  4. Indem du den Stab in den Hohlraum schiebst, löst sich das Armband. Der Federsteg fällt heraus (hier bitte aufpassen, dass nichts verloren geht!).
  5. Den Federsteg führst du in das neue Band ein und drückst hier erneut mit dem Schraubenzieher.
  6. Wenn der Steg einrastet, hast du alles richtig gemacht.

Pflege von Fitnessarmbändern

Damit dein Armband lange hält, solltest du es konsequent pflegen. Dabei kann es helfen, das Band von der Uhr abzunehmen. Kunststoff lässt sich meist leicht mit warmem Seifenwasser abwischen. Verzichte auf Chemikalien und greife zu einem weichen Tuch. Textile Armbänder kannst du per Handwäsche mit einem milden Waschmittel waschen. Nutze dabei kein zu heißes Wasser. Wenn der Hersteller dies angibt, ist eventuell auch eine Maschinenwäsche möglich. Jeglichen Verschluss solltest du zum Schutz der Maschine aber abnehmen.

Leder darf grundsätzlich nicht mit Chemikalien in Berührung kommen. Glattleder wischt du am besten mit einem leicht feuchten Tuch ab. Bei glattem Leder kann ein Hauch Lederfett zudem für einen schönen Glanz sorgen. Rauleder bleibt besser unbehandelt und trocken. Bei Armbändern aus Metall ist es wichtig, beim Reinigen keine Kratzer zu verursachen. Hier greifst du also möglichst zu einem weichen Tuch.

Tipp: Wenn du deine Hände und/oder Arme eincremst, solltest du die Uhr ablegen. Die meisten Materialien vertragen die Inhaltsstoffe nicht oder werden an den betroffenen Stellen dauerhaft fleckig.

Wie lange halten Smartwatch-Armbänder?

Die Haltbarkeit hängt stark davon ab, wie aktiv du bist und wie gut du das Armband pflegst. Reibung und UV-Licht können die Oberflächen von Kunststoff-, Leder- und Textilbändern angreifen und porös machen. Diese zeichnen sich also durch eine eher geringe Haltbarkeit aus. Täglich genutzte Silikon- oder Textilarmbänder können schon nach einem Jahr aufgebraucht sein, während hochwertige Metallarmbänder dich oft ein Leben lang begleiten. Wenn du Lederarmbänder hegst und pflegst, sind sie dir ebenfalls ein treuer Begleiter.