Segeltauarmband

Ratgeber, Tipps & Trends 2020

Meeresrauschen, blauer Himmel und eine frische Brise, die dir um die Nase weht – ein Gefühl von Freiheit, an das du dich nur zu gut erinnern kannst, wenn du schon einmal segeln warst. Im Alltag geht dieses Freiheitsgefühl verbunden mit einem Hauch von Abenteuer gerne verloren. Der Arbeitstrott hat dich voll im Griff und es bleibt keine Zeit zum Träumen. Das lässt sich ändern! Mit einem Armband aus Segeltau an deinem Handgelenk trägst du dein kleines Stückchen Freiheit immer bei dir.

Ein Quäntchen Freiheit in Form eines Bändchens

Segeltauarmbänder könnten individueller nicht sein. Es gibt sie in vielen verschiedenen Variationen, Farben und Designs. Bereits das Bändchen an sich hat je nach Modell verschiedene Facetten. Das klassische Design besteht aus einem einfachen, geflochtenem Segeltauband. Einfarbig zeugt es von schlichter Eleganz. Zweifarbig zieht es die Blicke auf sich – denn die zweite Detailfarbe ist spiralförmig eingearbeitet und unterbricht die Primärfarbe durch kleine farbige Rauten. Wer bei seinem Armband aus Segeltau doch lieber auf eine Farbe setzt, der fährt mit einem gedrehten Band gut.

Etwas graziler und daher besonders für Frauen geeignet, sind Segeltauarmbänder aus Schnüren. Diese Schnüre gibt es in einfacher Ausführung und machen Platz für weiteren Armschmuck. Doppelte oder gar dreifache Schnüre lassen das Armband gleich viel exklusiver wirken. Sie sind meist durch einen aufwendigen Verschluss miteinander verbunden.

Interessant für viele sind allerdings auch geflochtene Schnüre. Das Segeltauarmband wirkt so etwas dicker, als jene Armbänder bestehend aus einem einfachen oder mehreren Schnüren. Sie lenken den Blick anderer ganz automatisch auf dein Handgelenk – Fragen nach der Herkunft deines außergewöhnlichen Schmuckstücks sind dir hier ganz gewiss.

Liebst du es eher rustikal, steht dir ein in sich verflochtenes Segeltauarmband besonders gut. Besonders in mehrfarbiger Ausführung versprüht dieses Modell seine Originalität.

Optik ist das Eine – Qualität das Andere

Segeltauarmbänder haben alle ihren Reiz. Egal, ob geflochten, gedreht oder als Schnürchen, an deinem Handgelenk drücken sie immer deine Freiheitsliebe aus. Doch das Design ist nicht alles. Das Armband aus Segeltau sollte auch den rauesten Seegang überstehen. Deshalb ist es wichtig, dass du bei der Wahl deines Schmuckstücks auf eine hohe Qualität des Materials achtest.

Segeltau selbst ist ein sehr robustes Material. Schließlich muss es nicht nur widerstandsfähig gegen Salzwasser sein, sondern auch der sengenden Sonne auf hoher See Stand halten können. Segeltauarmbänder werden jedoch nicht immer aus den Materialien, aus denen das klassische Segeltau besteht, hergestellt und sind deshalb entsprechend weniger robust.

Ursprünglich wurden Naturfasern für die Herstellung von Segeltau verwendet. Dabei handelte es sich vorwiegend um Sisal und um Hanf. Diese beiden Materialien findest du auch bei hochwertigen Segeltauarmbändern wieder. Sisal ist auch heute noch eine der weltweit wichtigsten Naturfasern. Es zeichnet sich durch seine hohe Strapazierfähigkeit aus und ist daher besonders langlebig. Die Hanffasern, die für das Segeltau deines Armbandes verwendet werden, haben einen natürlichen Glanz und fühlen sich auf der Haut sehr angenehm an. Die Fasern sind ideal für Allergiker geeignet und sind sehr UV-beständig. Du musst dir also keine Sorgen darum machen, dass die Farbe deines Armbandes irgendwann ausbleicht.

Andere Segeltauarmbänder bestehen aus Nylon oder Polypropylen. Nylon ist sehr haltbar und elastisch. Die Elastizität geht bei einem Armband aus Segeltau allerdings weitestgehend verloren, da das Segeltau selbst eher steif und fest ist. Da sich Nylon sehr gut bearbeiten lässt, sind die Segeltauarmbänder aus diesem Material häufig besonders hübsch verziert. Du solltest jedoch bedenken, dass Nylon empfindlich gegenüber Feuchtigkeit ist. Wenn du das nächste Mal von der Segeljacht ins Meer springen möchtest, solltest du es deshalb vorher ablegen. Trägst du ein Armband aus Polypropylen am Handgelenk, wird dir zunächst die Leichtigkeit des Schmuckstücks auffallen. Das Material ist fest und hart und somit sehr widerstandsfähig. Dennoch solltest du bedenken, dass es in einem Temperaturbereich von unter null Grad Celsius spröde wird. Bedeutet Freiheit für dich eine Wanderung in eisigen Temperaturen am Nordkap, solltest du deshalb besser auf ein anderes Material setzen.

Von Schwarz über Blau bis hin zu Pink

Du weißt bereits, aus welchem Material dein neues Armband bestehen und in welchem Stil das Segeltau angebracht sein soll? Dann sind die Grundlagen für die Wahl deines neuen Schmuckstücks bereits gelegt. Nun geht es darum, dein Segeltauarmband an deinen individuellen Stil anzupassen und was könnte da naheliegender sein, als eine passende Farbe auszuwählen.

Einfarbige Segeltauarmbänder sind inzwischen sehr beliebt. Nicht nur, weil sie mit klassischer Eleganz überzeugen, sondern auch bei fast jeder Gelegenheit getragen werden können. So erinnert es dich zu jedem Zeitpunkt daran, wer du wirklich bist und wonach du strebst: nach Freiheit, Abenteuer, Selbstbewusstsein und Selbstbestimmung. Natürlich kommt es dabei immer auf den Farbton an. Ein schwarzes, graues oder weißes Band passt im Alltag genauso gut wie auf deiner Geburtstagsparty, im Büro oder bei einem festlichen Anlass. Das gilt auch für Segeltauarmbänder in anderen, dezenten Farbtönen – so wie Braun, Beige, Azurblau, Violett oder Weinrot.

Helle und auffällige Farbtöne wie Pink, Mint oder Orange eignen sich ebenso wie zwei- oder mehrfarbige Modelle besonders für das alltägliche Leben, für den Urlaub und den Segelausflug mit deinen Freunden. Die Farbkombinationen sind so vielfältig, wie du es dir nur vorstellen kannst. Schwarz-Blau, Weiß-Orange, Weiß-Schwarz, Blau-Orange, Rot-Gelb oder Grün-Beige – deiner Fantasie sind hier keinerlei Grenzen gesetzt.

Für Angler, Kletterer und Abenteuerlustige

Segeltauarmbänder haben eine weitere Besonderheit, die es so bei klassischen Armbändern aus Leder oder Edelstahl nicht zu finden gibt: Sie verfügen oft über einen speziellen Verschluss, der zugleich auch als Schmuckdetail dient.

Bekannt und beliebt wurden Segeltauarmbänder einst mit einem Verschluss in Ankerform. Auch heute gibt es diese Modelle noch immer. Sie zeichnen sich durch einen Anker aus, dessen Arme – auch Ankerarme genannt – und dessen Ring – am anderen Ende des Ankers – die beiden Enden des Segeltaus miteinander verbinden. Besonders häufig kommt dieses Detail bei Segeltauarmbändern vor, die aus einem doppelt geführtem Tau bestehen. Bei Armbändern mit einer einfachen Schnur wird der Anker einfach mit den beiden Enden verknotet.

Besteht das Segeltauarmband aus einem besonders langen Band, das mehrfach überschlagen wird, sind Karabiner als Verschluss und Schmuckdetail besonders beliebt. Natürlich ist auch hier ein Anker als Verschlussart möglich. Besonders Kletterer und Menschen, die sich den Bergen mehr verbunden fühlen als dem Meer, setzen auf diese Art des Segeltauarmbandes. Der Karabiner besteht – der Qualität und Eleganz wegen – meist aus hochwertigem Edelstahl. Er lässt sich ganz einfach öffnen und schließen.

Wie du dir bestimmt schon denken konntest: Ein Anker oder ein Karabiner wirken an einem Armband mehr als auffällig. Das ist kein Problem, solange du das Schmuckstück in deiner Freizeit oder im Berufsalltag trägst. Eher ungeeignet sind diese Modelle jedoch für festliche Anlässe, für Meetings oder Vorstellungsgespräche. Möchtest du auch oder gerade bei solchen Anlässen nicht auf das zierliche Schmuckstück verzichten, dass dich an deine Freiheit und deine Selbstbestimmtheit erinnert, solltest du von Anfang an auf ein Modell mit Magnetverschluss setzen. Solche Verschlüsse gibt es in Silber, Gold, Roségold, Weiß, Schwarz und in einigen anderen Farben – völlig ohne Verzierung oder aber mit einem kleinen Symbol oder gar einer individuellen Gravur versehen. Ein eingravierter Anker, Berge oder deine Initialen nehmen dem Schmuckstück keineswegs seine Eleganz – in der richtigen Farbe kann es daher ohne Probleme auch zu Veranstaltungen mit strengem Dresscode getragen werden.

Anker, Karabiner und Magnetverschluss haben alle eines gemeinsam: Sie bestehen aus Metall oder Stahl. Silber ist eine bevorzugte Farbe, aber auch Gold hat seine Berechtigung. Eine Materialkombination, die ebenfalls gerne getragen wird, ist Leder in Segeltauoptik. Das Material lässt sich ähnlich wie das klassische Segeltau flechten und hat an deinem Handgelenk eine ähnliche Optik. In der Regel wirkt es sogar noch ein klein wenig eleganter.

Segeltauarmbänder für Sie und Ihn

Ein Segeltauarmband für stilvolle Frauen

Frauen lieben Schmuck – ein Klischee, das doch irgendwie zutrifft. Dieser Umstand ist beim Kauf von Segeltauarmbändern ideal. Denn leider – oder in diesem Fall – zum Glück, passt zu jedem Anlass ein anderes Armband aus Segeltau. In der Freizeit dürfen es gerne einmal bunte Accessoires sein. Ein Armband aus pinkem Segeltau lässt sich wunderbar mit einer blauen Jeans und einem weißen T-Shirt kombinieren. Zu deinem lockeren Sommerkleid kannst du auch durchaus ausgefallene Farben wie grelles grün oder orange tragen. Vielleicht möchtest du es auch mit anderen Armbändern oder weiterem Armschmuck kombinieren. Von den Segeltauarmbändern solltest du jedoch maximal drei Stück tragen. Passend zu jedem Farbton ist immer auch ein weniger auffälliges Lederarmband, eine silberne oder goldene Uhr oder ein einfaches Perlenarmband.

Kleidest du dich eher dezent und legst bei deiner Garderobe Wert auf Minimalismus, zieht das Armband in dezentem Schwarz mit silbernem Anker die Blicke auf sich. Auch mehrfarbige Modelle machen sich im Alltag und auf Partys besonders gut. Dezentes Schwarz, Grau, Weiß und Beige passen hingegen ideal, wenn es einmal nicht ganz so leger zugeht – wie etwa im Büro. Zur feierlichen Abendveranstaltung kannst du ein Segeltauarmband in besonderem Design aus der Schmuckschatulle holen: dein zwölf Millimeter Band mit seinen vergoldeten Edelstahlelementen. Verzichte hier auf weiteren Schmuck am Handgelenk – der Fokus sollte ganz und gar auf dem besonderen Accessoire liegen.

Ein Segeltauarmband für echte Kerle

Wenn es um Schmuck geht, wollen viele Männer eines: Purismus und Einfachheit. Segeltauarmbänder bieten genau das. Zum nächsten Angelausflug kannst du dich durchaus für ein zweifarbiges Modell entscheiden, dessen Verschluss aus einem einfachen Anker besteht. Im Alltag fallen Bänder in dezenten Farbtönen weit weniger auf und können so auch problemlos im Büro getragen werden. Zur Jeans und einem lockeren Sommerhemd passen durchaus auch grelle und auffällige Farben. Besonders wichtig für dich als Mann: Dein kräftiges Handgelenk sollte von einem ebenso starken Armband geziert werden. Setze deshalb vor allem in deiner Freizeit auf möglichst dicke und robuste Modelle.

Steht eine Abendveranstaltung an, spricht allerdings nichts gegen zwei bis drei dünnere Segeltauarmbänder – optimalerweise in Kombination mit Leder und vergoldeten oder silbernen Edelstahlelementen. So passt das Accessoire wunderbar zum Anzug, ohne dabei zu auffällig oder gar machistisch zu wirken.

Wird dein Arm von Tattoos geziert, musst du dir bei dieser Art des Armbands keinerlei Sorgen darum machen, dass es optisch zu viel wird. Das Segeltauarmband ist wie gemacht für den tätowierten Männerarm. Im Alltag kannst du durchaus auch eine einfache Armbanduhr oder ein Lederarmband zu deinem Armband aus Segeltau tragen.

Was ist bei der Auswahl wichtig um beste Qualität zu erhalten?

Dein Segeltauarmband soll dich durch deinen Alltag und all die stürmischen Situationen deines Lebens begleiten. Hohe Qualität ist da eine Grundvoraussetzung. Nur so wird das Armband dein Handgelenk lange schmücken können.

Achte deshalb vor dem Kauf auf das verwendete Material. Ideal sind Naturmaterialien wie Hanf oder Sisal. Diese haben sich schon vor vielen Jahrhunderten in der Schifffahrt bewährt. Auch Polypropylen und Nylon sind hochwertige Materialien, die zu einer langen Haltbarkeit beitragen. Allerdings solltest du hier darauf achten, dass das Nylon nicht nass und das Polypropylen nicht bei zu niedrigen Temperaturen getragen wird.

Weiterhin wichtig ist die Verschlussart. Entscheidest du dich für einen Anker, muss das Armband straff an deinem Handgelenk sitzen. Ansonsten könnte sich der Anker lösen und du würdest das Band verlieren. Selbiges gilt für den Karabiner. Schließt dieser nicht zuverlässig, ist das Segeltauarmband bei der nächsten lauen Brise verloren.

Die richtige Pflege für dein Segeltauarmband

Segeltau ist äußerst robust. Insofern du dich für ein Armband ohne Nylon entschieden hast, kannst du es auch zum Schwimmen und beim Duschen tragen. Der Edelstahlverschluss ist ebenfalls sehr robust. Handelt es sich um einen Magnetverschluss, kann dieser mit der Zeit Flugrost ansetzen. Deshalb ist es wichtig, dass du das Armband, nachdem es mit Wasser in Berührung gekommen ist, gründlich abtrocknest. Trägst du dein Schmuckstück einmal nicht, solltest du es geöffnet ablegen – auch das verhindert die Bildung von Flugrost.

Um das Segeltau zu schützen, solltest du das Armband ablegen, wenn du ölhaltige Kosmetika verwendest oder in Kontakt mit chemischen Substanzen kommst. Verfügt dein Segeltauarmband über Details aus Leder, solltest du es auch zum Schwimmen und zum Duschen ablegen. Außerdem ist es sinnvoll, das Leder regelmäßig mit Lederpflegemitteln zu behandeln. So bleibt es geschmeidig.

Trägst du dein Segeltauarmband sehr häufig, kann es zu Gebrauchsspuren kommen. Die sogenannte Patina lässt sich nur schwer vermeiden – positiv betrachtet, sorgt sie allerdings dafür, dass dein Armband noch individueller und einzigartig wird.