Chakra-Armband

Ratgeber, Tipps & Trends 2020

Wunderbarer Schmuck mit heilenden Kräften

Chakra-Armbänder sind ein ganz spezieller Schmuck. Hier geht es nicht nur um die Ästhetik, sondern auch um die tiefere spirituelle Bedeutung, die ein solches Schmuckstück hat. Farbenfroh anzusehen haben Chakra-Armbänder einen tieferen Sinn für diejenigen, die die buddhistische Philosophie verfolgen. Wenn dir Regenbögen gefallen, kannst du sie aber auch einfach nur tragen, weil du sie schön findest! Als farbenfrohe Accessoires sind sie sicher gut, um das eine oder andere Gespräch anzuregen.

Aber was sind eigentlich Chakren?

Das Wort „Chakra“ kommt aus der antiken indischen Sprache Sanskrit und bedeutet so viel wie „Rad“, „Scheibe“ oder „Kreis“. Viele spirituelle Lehren wie der Hinduismus, der Tantrismus, der Buddhismus, Yoga und andere esoterische Lehren erkennen die Chakren als Energiezentren an, die durch Energiekanäle miteinander verbunden sind und den physischen Körper mit dem spirituellen vereinen. Durch sie fließt die Lebensenergie „Prana“. Es gibt verschiedene Auffassungen über die Details, man geht jedoch davon aus, dass die Hauptchakren sieben sind. Die Chakren verlaufen am Zentrum des Körpers entlang, jedem Chakra sind eine Farbe, bestimmte Körperteile und psychische Zustände zugeteilt. Deshalb können wir bei Illustrationen, genauso wie beim Schmuck, der Chakren darstellt, einen Regenbogenverlauf verfolgen.
Die Lotosblüte, die wir oft mit den Chakren verbunden vorfinden, steht als Symbol für Reinheit, Treue, Schöpferkraft und Erleuchtung und die geöffnete Blume soll die Öffnung der Chakren symbolisieren, durch die ungehindert Lebenskraft (Prana) fliesst. Wenn alle sieben Hauptchakren geöffnet sind, hat die glückliche Person nach der buddhistischen Lehre die Erleuchtung erreicht. Deshlab ist die Lotosblume auch sehr beliebt beim Chakra-Schmuck.

Sehen wir uns die einzelnen Chakren an:

  1. ROT Wurzelchakra Sanskrit: Muladhara Chakra
    Dieses Chakra ist am unteren Ende der Wirbelsäule situiert und ist die Basis, die Stabilität geben soll. Es ist dem Element Erde zugeordnet, von hier aus soll die Spiritualität ansteigen, es ist nach unten geöffnet und hilft so die Verbindung mit der Erde zu erlangen, von wo aus Stabilität und Kraft in Körper und Geist fließen sollen. Der zugeordnete Sinn ist der Geruch. Gestärkt soll dieses Chakra mit einer guten „Verwurzelung“ werden: barfuß stehen, über Gras laufen, Gartenarbeit erledigen sind praktische Aktivitäten. Kindheitstraumen aufarbeiten und Urvertrauen wiederfinden sind psychische Aufgaben, die uns helfen können, dieses Chakra zu öffnen. Es ist außerdem ratsam, sich mit der Farbe des Chakras, rot, zu umgeben.
  2. ORANGE Sakralchakra Sanskrit: Swadisthana Chakra
    Es ist das Chakra, das mit Genuss verbunden wird. Kurz unter dem Nabel Situiert steht es für Sexualität, Emotionen und Lust. Lebensfreude, Instinkte und Emotionen, der Geschmackssinn und das Element Wasser sind ebenfalls damit verbunden. Kreativität und zwischenmenschliche Beziehungen profitieren von der Kraft des zweiten Chakras. Ungleichgewicht im Sexualleben , aber auch Suchtprobleme können Anzeichen von Ungleichgewicht des Swadisthana Chakra sein. Um das zweite Chakra zu öffnen, sollte man sich den schönen Dingen im Leben widmen und am eigenen Selbstwertgefühl arbeiten. Es ist außerdem ratsam, sich mit der Farbe des Chakras, orange, zu umgeben.
  3. GELB Nabelchakra Sanskrit: Manipura Chakra
    Manipura, am Solarplexus gelegen, ist das Chakra der vitalen Kraft. Nicht zufällig ist das damit verbunden Element das Feuer. Klarheit, Weisheit, Selbstbewusstsein und Wohlbefinden gehen von diesem Chakra aus. Das dritte Chakra wird mit dem Verdauungssystem in Zusammenhang gestellt. Eine gute Ernährung ist daher wichtig, um das dritte Chakra im Gleichgewicht zu halten. Psychische Probleme, die sich wortwörtlich auf den Magen schlagen, sind hier ein gutes Beispiel für die Verbindung zwischen Körper und Geist. Der Mit Manipura verbundene Sinn ist die Sicht, sowohl im Körperlichen, als auch im Geistigen. Öffne dein drittes Chakra mit Übungen für die Bauchmuskulatur, Atemübungen, dem Singen von Mantras und umgib dich mit der Farbe gelb.
  4. GRÜN Herzchakra Sanskrit: Anahatana Chakra
    Das Herzchakra, durch die Farbe grün dargestellt, steht für Liebe, Mitgefühl und Hingabe. Der verbundene Sinn ist der Tastsinn, das Element die Luft, die Organe Herz und Lunge. Das Herzchakra liegt genau in der Mitte und verbindet die unteren mit den oberen Chakren. Menschen mit offenem Herzchakra strahlen Liebe aus. Um das Herzchakra zu öffnen, kann man mit Atemübungen arbeiten, alten Groll beiseitelegen und sich mit der Farbe grün umgeben.
  5. HELLBLAU Halschakra Sanskrit: Vishudda Chakra
    Das Halschakra ist am Kehlkopf gelegen und stark mit der Kommunikation verbunden. Das fünfte Chakra ist der Ausdruck der Seele und der Wahrheit, der Weisheit, Integrität, Authentizität und des höheren Verstandes. Sein Element ist der Äther, der Sinn der Gehörsinn. Dem fünften Chakra gewidmete Körperstellen sind Hals, Nase, Ohren, Nacken, Kehlkopf und Schilddrüse. Ein blockiertes Halschakra kann Verspannungen im Nacken zu Folge haben und sich dadurch zeigen, dass Angst vor dem Ausdruck seiner selbst besteht und die Verbundenheit mit der eigenen Intuition fehlt. Um ein geschlossenes Vishudda Chakra zu öffnen, sind Gesang und Gespräche nützlich und das Sprechen in und vor Gruppen. Außerdem sollte man sich mit der Farbe hellblau umgeben.
  6. VIOLETT Stirnchakra Sanskrit: Ajina Chakra
    Das sechste Chakra ist am so genannten dritten Auge situiert, zwischen den Augenbrauen. Es ist mit dem Denken verbunden, mit dem sechsten Sinn und dem Element Zeit oder dem Geist, je nach Interpretation. Sein Thema ist die Seele, Klarsicht, Visualisation, Präsenz, innere Führung. Es ist das Tor zu Hellsicht und kosmischer Liebe. Ein offenes sechstes Chakra, erlaubt es, im „Jetzt“ zu leben, seiner Intuition zu folgen und präsent zu sein. Unausgesprochene Dinge können aufgenommen und Schwingungen gespürt werden. Das Stirnchakra ist außerdem verantwortlich für guten Schlaf und Ausgeglichenheit. Ein blockiertes Stirnchakra geht mir Konzentrationsschwäche und fehlender Spiritualität einher. Meditation kann zum Öffnen des Ajina Chakras sehr nützlich sein, außerdem sollte man sich mit der Farbe violett umgeben.
  7. WEISS/VIOLETT Scheitelchakra Sanskrit: Sahasrara Chakra
    Dieses Chakra liegt direkt über dem Kopf und ist dem inneren selbst gewidmet. Es wird mit weiß-violettem Licht dargestellt und ist nach oben geöffnet, wo es das Menschliche mit dem Göttlichen verbindet.

Ein Chakra-Armband zu tragen, soll vor allem helfen, sich an die Wichtigkeit der Chakren und so an die der eigenen körperlichen, geistigen und spirituellen Gesunheit zu erinnern. Außderdem soll es helfen, sich mit den Farben und Symbolen der Chakren zu umgeben, um so deren Öffnen zu erleichtern.

Chakra-Armband aus Natursteinen

Der sicherlich beliebteste Chakra-Armschmuck. Zusätzlich zu den Farben, die die Chakren symbolisieren, wird hier auf die Kraft der natürlichen Steine und Halbedelsteine gesetzt. Jede Perle soll mit ihren speziellen ihr zugeschriebenen Schwingungen zum körperlichen, seelischen und geistigen Wohlbefinden beitragen. Diese Armbänder sind optisch sehr schön anzusehen, haben tiefere Bedeutung auf mehreren Ebenen und sind Wegbegleiter für lange Zeit, man muss sie nur ab und zu mit Wasser und milder Seife reinigen. Die Chakra-Armbänder mit Perlen aus Natursteinen sind für alle Geschlechter und Altersklassen mehr als nur ein Accessoire.

Chakra-Armband aus Kunststoffperlen

Im Gegensatz zum Armband mit Natursteinen kann dieser Schmuck nicht auf die heilenden Schwingungen der Natursteine zählen. Die im Armband enthaltenen Farben und deren Anordnung haben jedoch trotzdem noch ihre Bedeutung. Ein Armband aus Kunststoff hat eine kürzere Lebensdauer, ist jedoch auch nicht so kostspielig, wie jene aus Halbedelsteinen.

Chakra-Armbänder aus Garn

Hier können ganz einfach mehrere Stränge in Regenbogenfarben zu einem einfachen Armband verknotet werden. Beliebt sind die Lotosblüte und das Symbol für „Om“ als Anhänger. Optisch besonders ansprechend sind auch mehrere geflochtene Stränge, jeder in einer Farbe der Chakren. So können sieben farblich verschiedene Bänder miteinander kombiniert werden. Interessant ist hier auch die Möglichkeit, mehrere gleichfarbige Bänder zu tragen, je nachdem, welches Chakra gestärkt werden soll. Diese Armbänder haben leider keine sehr lange Haltbarkeit, aber sie werden sicherlich zumindest einen Sommer lang Freude bereiten.

Chakra-Armbänder sind jederzeit für Männer wie für Frauen tragbar, da sie mehr als nur Schmuck darstellen, sondern dem Wohlbefinden dienen und die eigene Philosophie unterstreichen sollen.