Armband mit Gravur

Ratgeber, Tipps & Trends 2020

Armbänder mit Gravur für vielfältige Looks

Gravierte Armbänder kannst du zu vielen Gelegenheiten tragen. Da es sehr viele unterschiedliche Stile und Materialarten gibt, passt ein graviertes Armband immer zum aktuellen Look. Mit einem personalisierten Armband lässt sich Individualität ausdrücken und du kannst ein Statement setzen. Die Gravur des Armbands kann dabei ganz unterschiedlich sein. Viele Träger entscheiden sich für den Namen eines geliebten Menschen, doch auch Sinnsprüche oder ein Lebensmotto ergeben eine tolle Gravur. Graviert werden kann nahezu jedes Schmuckmaterial. Besonders leicht funktioniert eine Gravur bei den klassischen Schmuckedelmetallen Gold und Silber. Auch Edelstahl kann graviert werden, allerdings ist es aufgrund der Härte schwieriger. Armbänder aus Kautschuk, Silikon oder Leder können auch graviert werden. Meist wird eine Metallplatte aus einem der vorgenannten Materialien eingefügt, die dann graviert werden kann. Auch Metallperlen lassen sich gravieren und geben einem solchen Armband eine besondere Note. Leder kann sogar mithilfe von einer Art Brandstempel graviert werden, wenn das Armband ganz ohne Metall auskommen soll. Es gibt also unzählige Möglichkeiten, um ein Armband mit individueller Gravur auszuwählen.

Ideen für Gravurarmbänder

Es gibt immer etwas, woran man sich erinnern möchte. Ein Geburtsdatum, Hochzeitsdatum oder das Datum des Kennenlernens sind sehr beliebte Gravuren. Neben Namen nehmen Daten wohl die höchste Stelle unter den Gravuren ein. Ein solches Gravurarmband ist eine tolle Alternative zum klassischen gravierten Ring. Ein Armband wirkt oftmals lässiger und ist im Alltag besser zu tragen. Eine Gravur steht also meist für eine Erinnerung oder signalisiert Treue und Verbundenheit. Doch nicht nur für Familien oder Paare sind gravierte Armbänder passend. Auch beste Freundinnen oder Freunde können sich so gemeinsam an etwas Bedeutendes erinnern. Ähnlich wie ein Tattoo kann mit einem Gravurarmband auch eine Aussage getroffen werden. Nur ist ein graviertes Armband weniger endgültig, als ein in die Haut gestochenes Motiv. Wenn du also deinen Mitmenschen etwas mitteilen willst, ist ein Armband mit deiner individuellen Gravur eine angesagte Möglichkeit dafür.

Welche Gravurmöglichkeiten gibt es für Armbänder?

Im Schmuckbereich werden meist zwei unterschiedliche Verfahren angewendet. Die Diamant- und die Lasergravur lassen sich fast immer anwenden, sodass du dich vermutlich zwischen diesen beiden Varianten entscheiden kannst.

Die Diamantgravur impliziert durch ihren Namen eine gewisse Hochwertigkeit. Allerdings kommt bei dem Gravurverfahren kein kostbarer, geschliffener Diamant zum Einsatz, sondern ein besonders harter Industriediamant. Dieser Diamant wird mithilfe eines Werkzeugs quasi über das Schmuckstück gezogen. Die Gravur wird so in das Material “hineingekratzt”. Früher wurden diese Kratzgravuren von Hand ausgeführt und mussten deshalb wahren Meistern überlassen werden. Heutzutage erledigt eine CNC-Maschine die Gravur. Dadurch wird die Gravur präzise und es sind unzählige kleine Motive möglich. Allerdings sollte bei der Diamantgravur darauf geachtet werden, dass eine hochwertige Gravurmaschine verwendet wird. Ist der ausgeübte Druck nämlich zu schwach, oder vibriert das Gerät, wird die Schrift schnell unscharf und sieht ausgefranst aus. Ein graviertes Probestück überzeugt dich von der jeweiligen Schriftqualität.

Diamantgravuren werden übrigens meist auf Gold und Silber angewendet.

Die Lasergravur wird, wie der Name schon sagt, von einem Laser ausgeführt. Dabei trägt der Laser Material ab, anstelle einer Kratzspur. Der Laserstrahl ist dabei so stark, dass das gewählte Material bis zu einer bestimmten Tiefe abgetragen wird. Der chemische Prozess, der dabei einsetzt, gibt der Gravur die typische Farbe. Da der Laser berührungsfrei arbeitet, werden die Ergebnisse besonders sauber. Aber auch hier kommt es selbstverständlich auf die Qualität des verwendeten Gerätes an.

Lasergravuren sind auf Gold, Silber, Edelstahl und Titan möglich. Sie haben immer ein sauberes Schriftbild. Zudem lassen sich mit dem Laser feinere Gravuren erstellen. Wenn also mehr Text auf eine kleine Fläche graviert werden soll, ist der Laser immer die erste Wahl.

Die Haltbarkeit jeder Gravur ist vom verwendeten Material und von den Umwelteinflüssen abhängig. Kleidungsstücke und Körperabsonderungen können mit der Zeit die Gravur wegscheuern. Bei gut ausgeführten Gravuren dauert dieser Vorgang allerdings sehr lange. Die Gravur sollte nur nicht zu flach gehalten werden, damit sie möglichst lange sichtbar bleibt.

Armschmuck mit Gravur – welche Materialien sind möglich?

Gravuren lassen sich generell auf jede Art von Metall anbringen. Allerdings sollte das Material für Schmuck geeignet sein. Alle klassischen Armbandmaterialien wie Gold, Silber, Edelstahl und Titan lassen sich problemlos gravieren.

Doch auch modische Armbänder aus Kautschuk, Leder oder Silikon können graviert werden. Hierzu werden einfach Metallelemente in Form von Plaketten, Perlen, Anhängern, Scheiben oder Würfeln angebracht. Sehr beliebt sind auch einzelne Schmuckelemente mit Buchstaben, die dann beliebig zusammengefügt werden.

Bei Leder besteht zudem die Möglichkeit, die Gravur einzubrennen oder einzustanzen.

Welche Verschlussarten gibt es bei Armbändern?

Es gibt je nach Hersteller sehr viele unterschiedliche Varianten, wie ein Armband geschlossen werden kann. Armreifen sind in einem Stück gearbeitet und kommen daher ohne Verschluss aus. Hier muss allerdings der Durchmesser stimmen, damit die Hand durch den Armreifen passt.

Ansonsten werden bei Edelmetallen meist sogenannte Sicherheitsverschlüsse verwendet, die einen sehr guten Halt garantieren. Am bekanntesten dürfte der Karabinerverschluss sein. Hier wird ein kleiner Haken, der über einen Arm mit einem Federmechanismus verfügt, in eine kleine Öse eingehakt. Wird darauf geachtet, dass dieser Verschluss richtig geschlossen ist, so ist diese Variante durchaus sehr sicher.

Der Federringverschluss ist ebenfalls sehr häufig anzutreffen. Hier wird ein kleiner Schieber mithilfe einer Feder zurückgeschoben und umschließt dann die Halteöse sehr sicher. Diese Art von Verschlüssen kann sehr klein gefertigt werden, sodass auch ganz zierliche Armkettchen einen passenden Verschluss bekommen.

Haken- und Ösenverschlüsse sind eher für nicht so wertvollen Schmuck gedacht. Ein Haken, oder auch ein Knebel, wird einfach in die passende Öse eingehakt. Die Handhabung ist sehr einfach, aber etwas unsicher.

Kastenschlösser finden sich vor allem an Armbändern aus sehr hochwertigen Materialien. Sie gelten als besonders sicher. Zwei ineinander passende Teile, nämlich ein kleines Kästchen und ein Schieber, bilden hierfür die Grundlage. Der Verschluss steht leicht unter Spannung und der Schieber rastet richtig im Kastenschloss ein. Zusätzlich kann noch eine äußere Sicherung in Form einer Acht das Kastenschloss ergänzen.

Ein Magnetverschluss besteht aus zwei sich anziehenden Magneten, der oftmals in einem Schmuckelement versteckt ist. Diese Verschlüsse sind sehr einfach zu schließen und deshalb auch für Kinder geeignet. Allerdings gehen diese Verschlüsse bei Zug leicht auf.

Steckverschlüsse bestehen aus einer Art Steckschloss. Ein Röhrchen und ein Stab werden ineinandergeschoben und verschießen so das Schmuckstück.

Leder- oder Textilarmbänder werden manchmal auch nur mit einem Knotenverschluss geschlossen. Zwei Knoten, die sich auf und wieder zuziehen lassen, sind eine beliebte Verschlussmethode bei trendigen Modellen.

Besonders sichere Verschlüsse auf einen Blick:

Kastenschloss
Federringverschluss
Steckverschluss
Karabinerverschluss
Steckverschluss

Leichte Verschlüsse, die unkompliziert sind

Haken- und Ösenverschluss
Magnetverschluss
Knotenverschluss
Knebelverschluss

Als Faustregel lässt sich sagen, je leichter der Verschluss zu schließen ist, desto leichter geht er leider auch unbeabsichtigt auf. Bei wertvollen Schmuckstücken sollte deshalb immer auf einen sicheren Verschluss geachtet werden.

Armbänder für Männer und Frauen

In der Mode wird zwischen Unisex-Armbändern und Armbändern für Frauen und Männer unterschieden. Modelle für Damen sind meist filigraner gearbeitet und aufwendiger verziert. Zudem unterscheiden sich die Armbänder meist auch in der Länge, da Männer im Regelfall stärkere Handgelenke haben als Frauen. An Damenschmuck finden sich zudem häufiger Schmucksteine oder verspielte Zierelemente wie Blumen, Sterne oder Ranken.

Herrenschmuck ist meist etwas gröber gearbeitet und auch die Größe von Kettengliedern und Schmuckelementen ist an das stärkere Handgelenk angepasst. Bei Leder oder Kautschuk werden die Armbänder meist breiter gewählt als im Damenbereich.

Wenn es schlicht gehaltene Armbänder sind, gelten diese meist als Unisex-Armbänder. Wer also Partnerarmbänder ohne viel Verzierung sucht, wird in diesem Bereich fündig. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, Armbänder aneinander anzupassen. So sind die Armbänder für Damen und Herren z. B. identisch, nur die Länge und Breite unterscheidet sich. Oftmals werden auch speziellen Varianten für Damen angeboten, die um einen Schmuckstein oder kleine Zierelemente ergänzt sind. So sind die Armbänder zwar im Partnerlook, unterscheiden sich aber trotzdem ein wenig.

Auch das Alter und die Lebenseinstellung der Träger kann sich ind er Optik widerspiegeln. Junge Menschen bevorzugen Materialien wie Leder, Kautschuk oder Silikon, welches dann oft mit preiswertem und zugleich robustem Edelstahl ergänzt wird. Dieser Trend ist oftmals auch dem geringeren Budget geschuldet, da diese Materialien natürlich günstiger sind als Edelmetalle.

Wird ein Armband gesucht, welches für die Ewigkeit sein soll, dann greifen Kunden oft zu Silber, Gold oder Titan. Diese Armbänder sind ideal für lange Partnerschaften, aber auch für wichtige Erinnerungsdaten.

Selbstverständlich gibt es keine Regeln, wer welches Armband tragen darf, denn erlaubt ist, was gefällt.

Passt mein graviertes Armband zu meinen Outfits?

Wenn ein graviertes Armband ständig getragen werden soll, stellt sich natürlich die Frage nach den Kombinationsmöglichkeiten. Ein lässiges Lederarmband passt verständlicherweise nicht so gut zum Businesslook wie ein schlichtes Armband aus Metall. Du solltest also vor der Anschaffung daran denken, ob irgendwelche Kleiderregeln im Beruf zu beachten sind. Dann empfiehlt sich ein dezentes Modell, welches sich auch unter langen Ärmeln verstecken lässt.

Soll das Armband allerdings ein Statement setzen, dann ist jedes Material passend. Wer sich für ein eher rockiges Modell entscheidet, kleidet sich im Normalfall auch in diesem Stil. Wer es eher romantisch mag, wird auch im Kleiderschrank eher diese Richtung finden.

Generell gilt, dass hochwertige Armbänder mit und ohne Gravur immer und überall getragen werden können. Wenn du dich mit deinem Armband wohlfühlst, ist alles in Ordnung. Wenn du allerdings ein sehr lässiges Modell trägst, ist es vielleicht eine Überlegung wert, auf das Armband bei besonderen Events zu verzichten. Zu einem schönen Abendkleid oder einem Anzug passt ein cooles Lederarmband einfach weniger als ein schlichtes Modell aus Metall. Allerdings kann ein Stilbruch manchmal auch eine richtig gute Wirkung erzielen. Fakt ist, es kommt immer auf das Zusammenspiel von Träger, Armband, Kleidung und Anlass an.