Ankerarmband

Ratgeber, Tipps & Trends 2020

Alles über Ankerarmbänder

Ankerarmbänder werden immer beliebter. Ganz egal, ob Mann oder Frau solch eine Art vom Armband kann jeder tragen. Mehr über diese Armbänder erfährst du jetzt in unserem Beitrag.

Die Ankerarmbänder mit ihrem maritimen Design sind momentan voll im Trend. Dank des breit gefächerten Angebotes stehen dir zahlreiche Materialien, Größen, Farben und Designs zur Auswahl, sodass du ein Armband auswählst, welches perfekt zu dir passt und deine Persönlichkeit widerspiegelt. Schmuck bereitet Freude und drückt für jede Person etwas ganz anderes aus. Das kann ein Statement sein, eine Liebeserklärung oder eine wunderschöne und ganz eigene Erinnerung.

Das Symbol des Ankers kann unterschiedlich assoziiert werden. Eine der ältesten Verbindungen ist jedoch die Hoffnung, so kommt der Anker in dem „Glaube-Liebe-Hoffnung“ Schmuckanhänger vor. Dieser wird seit jeher gerne zu Geburten verschenkt. Daran hängen ein Kreuz für den Glauben, ein Herz für die Liebe und der Anker, welcher die Hoffnung ausdrückt.

Auch die Freiheit, das Abenteuer und die Kraft und Stärke des Meeres, sowie sicherer Halt in schweren Zeiten sind einige Bedeutungen des aussagekräftigen Armschmuckes. Verspürst du nun den Wunsch, dir ein so aussagekräftiges Armband mit Ankersymbol anzuschaffen oder es zu verschenken, so bleiben einige Dinge zu beachten.

Der beliebte Seemannschmuck ist in zahlreichen Varianten erhältlich und es existieren unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten für ein personalisiertes Schmuckstück. Da der Anker im Mittelpunkt steht, ist das Design, die Farbe und die Wahl des Materials an erste Stelle zu setzen. Anschließend kannst du dir Gedanken über die Größe sowie einen passenden Verschluss machen. Um das Ensemble zu komplettieren, wählst du zum Schluss die Art des Bandes aus.

Das richtige Material

Bezüglich des Materials stehen dir viele Möglichkeiten zur Verfügung. Im silberfarbenen Bereich hast du jede Menge Auswahlmöglichkeiten. Rostfreier Edelstahl ist sehr hart und alltagstauglich, zu seinem kühlen Glanz lassen sich alle Farben und Materialien hervorragend kombinieren und der Materialpreis lässt sich mit jedem Geldbeutel vereinbaren, ohne in die Kategorie „minderwertig“ zu fallen. Auch Chrom ist sehr hart und läuft nicht an, mit seinem silbrig bläulichen Farbton hat es eine besonders starke Wirkung und eine besondere Ausstrahlung. Im Bereich der Edelmetalle besteht die Möglichkeit zwischen Silber und Weißgold, Palladium und Platin zu wählen. Silber ist etwas weicher als die drei anderen Metalle, eignet sich dennoch hervorragend als Material für dein Schmuckstück, allerdings könnte es mit der Zeit dunkel anlaufen und muss daher öfter einmal geputzt werden. Für ein Edelmetall ist der Preis wirklich erschwinglich und die echte Silberfarbe ist unverkennbar. Weißgold, Palladium und Platin hingegen sind die Könige unter den Edelmetallen. Sie sind hart, haben einen hohen Glanz und laufen nicht an. Farblich sind die drei kaum voneinander zu entscheiden und auch die Qualität ist sehr ähnlich.

Im goldfarbenen Bereich gibt es das klassische Gelbgold, einige Roségold Töne, Rotgold und auch das sogenannte Elektrum. Dieses eher unbekannte und selten verwendete Material ist eher blass und schimmert leicht grünlich, es wurde schon bei den alten Ägyptern verwendet und hoch geschätzt, beispielsweise verwendeten sie es für die goldenen Spitzen der Obelisken der Pharaonin Hatschepsut.

Bei den eben genannten Edelmetallen besteht der Vorteil, dass du nicht an Massenware gebunden bist, du kannst es dir ebenso vom Goldschmied deines Vertrauens genau nach deinen Vorstellungen in Größe, Farbe und Design anfertigen lassen. Das Einsetzen von Edelsteinen oder eine persönliche Gravur runden dein Ankerarmband noch zusätzlich ab. Mit einem schönen und hochwertigen Schmuckstück, welches dich ein Leben lang begleiten wird, bist du in jedem Fall zufriedener.

Die perfekte Beschaffenheit

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Wünschst du dir ein qualitativ hochwertiges Schmuckstück, so ist es ratsam, auf jegliche Art der Oberflächenbeschichtung zu verzichten. Mit der Zeit würde eine solche sich vom Trägermaterial ablösen und das einst glänzende Prachtstück wirkt matt, fleckig und glanzlos. Die Aufarbeitung und neu Beschichtung eines solchen Stückes übersteigt aufgrund des hohen Aufwandes meist sogar den Neupreis und ist bei häufigem Tragen oft schon nach einem Jahr notwendig. Spielereien wie bunt eloxierte Aluminiumoberflächen, versilbertes Kupfer oder vergoldetes Silber sollten unterlassen werden, da diese hauchdünnen sind und bald Abrieb und Korrosion zum Opfer fallen würden. Auch von hohl montierten Stücken ist Abstand zu nehmen, da mit der Zeit Löcher oder Risse zustande kommen, die sich meist als irreparabel erweisen. Dellen in hohlen Schmuckstücken lassen sich kaum ausbügeln und werden zum sichtbaren Makel. Eine massive Ausfertigung passt auch besser zur Symbolik eines Ankers, der Stabilität und Stärke verkörpert. Achtest du auf diese Kriterien, so hast du sehr lange Freude an deinem neuen Ankerarmband. Natürlich unterscheiden sich verschiedene Anker auch stark im Design voneinander. Schlicht und direkt oder verspielt mit zusätzlichen Dekorationselementen, groß oder klein und zart sind unzählige Modelle erhältlich, dein Armband ist so individuell wie du selbst.

Der Verschluss

Jeder Mensch ist individuell und so scheiden sich die Geister, besonders wenn es um das Schließen und Öffnen eines Armbandes geht. Der eine kommt mit der einfachen Handhabung eines Magnetverschlusses hervorragend zurecht, der Nächste hat minütlich Angst, das Armband zu verlieren, da der Verschluss sich auf Zug öffnet. Ein klassischer Schmuckkarabiner oder Federring lässt sich gut öffnen, doch das Schließen mit einer Hand bereitet vielen Leuten große Schwierigkeiten. Bei einem Drehverschluss mit Schraubgewinde beklagt sich einer über die aufwendige Fummelei und ein Anderer hingegen ist von der hohen Sicherheit dieser Verschlussmöglichkeit begeistert.

Sehr gut zum maritimen Aussehen des maritimen Armbandes mit Anker passt ein Knebelverschluss. Bei dieser Verschlussart wird ein längliches Stäbchen durch eine ringförmige Öse geführt und verkanntet sich so in dieser. Mit dem sogenannten Schnäpperverschluss, welcher wie das Wort schon verrät, auf Spannung zuschnappt, hast du die Möglichkeit, eine zusätzliche Sicherheitsacht anzubringen. Zusätzlich zu allen Verschlussarten bietet ein zusätzliches Sicherheitskettchen Schutz vor dem Verlieren des Armbandes.

Manche Bänder sind geschickt verarbeitet und lassen sich zum Hineinschlüpfen ein Stück weit aufziehen und machen einen zusätzlichen Verschluss unnötig. Nachdem die Frage der Funktionalität und der Sicherheit geklärt ist, solltest du unbedingt darauf achten, dass der Verschluss optisch zu deinem Anker passt.

Das Band

Passend zur Metallfarbe des Ankers ist natürlich das Band zu wählen. Dieses Element deines Seemannsschmucks trägt erheblich zur Optik und zum Design bei und sollte nicht leichtfertig gewählt werden. Wechselst du Material, Farbe oder breite deines Bandes, so entsteht gleich ein ganz neues Schmuckstück.

Verschiedene Kettenmuster im gleichen Material wie Anker und Verschluss ergeben ein einheitliches Bild und lassen sich zu allen Kleidungsstilen hervorragend kombinieren und sind gleichzeitig hochwertig und stabil.

Nylon und Kunstleder, sowie Stoff und Seide gibt es in zahlreichen Ausführungen und Farben. Diese Materialien neigen jedoch zu einem hohen Verschleiß und bleiben nicht lange schön. Abgesehen von ihrer geringen Stabilität saugen sich Stoff und Seide mit Schweiß und anderen Flüssigkeiten voll und neigen zu Verfärbungen. Nylon und Kunstleder nutzen sich schnell ab und schneiden dann eventuell unangenehm in die Haut, was den Tragekomfort extrem beeinflusst. Segeltau und Kordeln eignen sich optisch und haptisch sehr gut zur Komplettierung eines durch und durch maritimes Schmuckstück. Ebenso verhält es sich mit echten Perlen aus Süßwasser oder Salzwasser. Edelsteinarmbänder sind ebenso edel wie weiße oder schwarze Diamanten und verleihen deinem Schmuckstück einen sehr edlen Touch. Echtes Leder besonders von Schlange, Strauß oder Rochen ist sehr haltbar und außerdem in vielen Färbungen erhältlich. Hierbei solltest du aufpassen, dass die Metallteile und das Lederband sich nicht gegenseitig die Show stehlen.

Tragetipps für Sie

Bei Frauen gilt grundsätzlich die Regel, dass Schmuck ihr Erscheinungsbild abrundet. Ob Im Büro, beim Ausgehen mit Freundinnen oder beim romantischen Dinner darf er nicht fehlen. Nun kommt es ganz auf den Anlass sowie das Design des Armbandes an, ob beides zueinanderpasst. Arbeitest du im Einzelhandel, in der Luxusbranche oder gar im Gesundheitswesen? Bei einigen Berufen ist das Tragen von Schmuck aus Sicherheitsgründen untersagt. Arbeitest du in einem teuren Autohaus oder in einer Bank, so ist das zarte, goldene Armbändchen durchaus gerne gesehen, das sehr dicke und schwere Edelstahlband mit Anker hingegen erntet tadelnde Blicke. Ist das Armband zart, so lässt es sich wunderbar mit deiner Uhr oder weiteren Armbändern zusammentragen.

Die Tragetipps für Sie im Überblick:

  • im Büro
  • zum romantischen Dinner
  • zur Hochzeit
  • Valentinstag
  • zur Party
  • im Alltag

Tragetipps für Ihn

Herrenschmuck gehört zu den schwierigsten Dingen in der Branche, da viele Materialien oder Farben in der Gesellschaft als nicht männlich gelten und das Auge extrem stören. Während die Damen der Schöpfung alle Größen, Farben und Formen ganz toll in ihre Garderobe integrieren, so müssen Männer oft länger überlegen. Dafür bleibt das einmal ausgesuchte Ankerarmband lange am Handgelenk und wird zum täglichen Begleiter. Oft und gerne arbeitet man hier mit Leder in Schwarz, Braun oder Grautönen sowie Edelstahl, Silber und Gold. Hast du einmal das optimal zu dir passende Armband gefunden, so passt es problemlos auch zu deiner jeweiligen Kleidung. Das Schmuckstück komplettiert dich und nicht anders herum. Für Männer bietet sich solch eine Art auch bestens fürs Büro als auch für den Alltag an. Doch auch auf Hochzeiten du anderen Anlässen kann man immer mehr Ankerarmbänder an Heeren sehen.

Die Tragetipps für Ihn im Überblick:

  • im Büro
  • im Alltag
  • zur Hochzeit
  • zu romantischen Anlässen

Pflegehinweise

Grundsätzlich gilt bei allen Schmuckstücken Folgendes. Schmuck geht nicht gerne baden oder schwimmen, vor allem nicht im Salzwasser. Dies betrifft besonders Materialien wie Perlen, jeglichen beschichteten Schmuck, Samt, Stoff und Leder. Auch beim Schlafen, bei der Gartenarbeit sowie bei sportlichen Aktivitäten ist es besser ihn abzulegen um ihn vor Schlägen, Stößen oder Abrieb zu schützen. Bleibst du bei Arbeiten oder bei sportlichen Aktivitäten damit hängen, gefährdest du nicht nur das Schmuckstück, sondern auch dich selbst. Perlen und Edelsteine sollten jedes Jahr einmal neu aufgezogen werden. Kratzer im Metall entfernt dein Juwelier oder Goldschmied schnell, effizient und gerne für dich. Selbstversuche mit sogenannten „Haushaltstipps“ aus dem Internet solltest du unbedingt vermeiden. Perlen werden gerne getragen und lieben es, Hautfett aufzunehmen, das erhält ihren geheimnisvollen Glanz. Kosmetika wie Parfums, Sprays und Cremes tun dem Schmuck nicht gut und setzten sich in die Zwischenräume, dies führt zu Korrosion, Verschmutzung und Ermattung des Materials.